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Venen-Glossar

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Crossektomie und Varizenstripping

Schnitt in der Leiste oder in der Kniekehle. Die Einmündung in die tiefe Leitvene wird sauber dargestellt, zugebunden und durchtrennt. Wichtig ist, dass alle abgehenden Seitenäste durchtrennt werden, damit von dieser Region aus keine neuen Krampfadern entstehen können. Durch die Crossektomie wird erreicht, dass sich das Blut von der tiefen Vene nicht mehr in die oberflächliche Stammvene zurückstaut, der Reflux wird vermieden. Nach erfolgter Durchtrennung an der Einmündung wird beim Stripping die erkrankte Stammvene herausgezogen, was mit verschiedenen Verfahren möglich ist. Es werden ausschließlich erkrankte Stammvenensegmente gestrippt. Die gesunden Stammvenenanteile müssen erhalten bleiben und können evtl. später für eine Bypassoperation nötig werden.

Chronisch venöse Insuffizienz (CVI)

Folgeerscheinung bei langjährigen Venenleiden infolge erhöhtem Druck in den Venen. Die entstehende Mikrozirkulationsstörung der unteren Extremität führt zu krankhaften Veränderungen der Venen und der Haut.

Compliance

Therapieakzeptanz des Patienten (Verordnungstreue).

CEAP- Klassifikation

Neuere Einteilung für den Schweregrad einer chronischen venösen Insuffizienz (CVI). Der Begriff stammt aus dem Englischen und ist eine Abkürzung für “Klinischer Befund” (C0 – C6)  Quelle und genehmigt durch die OFA Bamberg GmbH