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Vorteil: Vielseitige Einsatzbereiche

Mit Kompressionsverbänden behandelt man kurzfristig den Flüssigkeitsstau in dem Gliedmaß. Sie werden bei einer akuten Venen- oder Lympherkrankung eingesetzt, weil sie täglich erneuert und dem notwendigen Druck angepasst werden können. Dabei unterscheidet man Dauerverbände und Wechselverbände.

Dauerverband

Die Behandlung mit einem Dauerverband erfolgt zumeist über mehrere Tage und auch in der Nacht.

In dieser Zeit wird der Verband ständig am Bein belassen. Beim Wickeln des Verbandes muss auf die genaue Dosierung des Drucks geachtet werden, der je nach Krankheitsbild unterschiedlich ausfällt.

Das Anlegen des Verbandes erfolgt entweder durch den behandelnden Arzt oder speziell ausgebildetes Fachpersonal. Er wird von unten nach oben gewickelt und darf weder quetschen oder zu locker sitzen, noch Rillen bilden oder Adern abklemmen.

Dellen und vorspringende Gelenke werden mit Watte oder speziellen Auflagen gepolstert. Das Material besteht aus Kurzzug-, Zinkgel-, oder Zinkleim- und Klebebinden.

Wechselverband

Wird mit Wechselverbänden behandelt, so trägt der Patient diese nur tagsüber. Sie sollten regelmäßig gewechselt oder zumindest neu gewickelt werden und bestehen aus wenig elastischen Kompressionsbinden.

Erfolgreich ist diese Form der Therapie allerdings nur, wenn sie konsequent durchgeführt wird und der Patient sie nicht abbricht.

Problematisch ist hier einerseits, dass der Patient diese Therapie im Zweifel selber aktiv unterstützen muss, indem er die Verbände wechselt und häufige Arzttermine wahrnehmen muss. Andererseits schämen sich viele Patienten wegen der unschönen Optik mit solchen Verbänden in die Öffentlichkeit zu gehen.

Diese Gründe können dazu führen, dass Patienten die Behandlung abbrechen und diese deshalb nicht die gewünschte Wirkung erzielen kann.

Quelle und genehmigt durch die OFA Bamberg GmbH