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Kompressionsstrümpfe

Im Gegensatz zur kurzfristigen Therapie mit Kompressionsverbänden dienen medizinische Kompressionsstrümpfe der Langzeit- und Dauerbehandlung von Venenleiden. Sie kommen erst dann zum Einsatz, wenn durch den Kompressionsverband bereits eine Entstauung erreicht wurde. Der Strumpf sichert das bisherige Therapieergebnis und beugt Rückfällen vor.

Das Bein darf auch deshalb nicht (mehr) stärker geschwollen sein, weil sich der Beinumfang unter dem Strumpf reduzieren und dieser dann nicht mehr passen würde. Ein an die jeweiligen Beinmaße des Patienten optimal angepasster Strumpf ist aber Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Aus diesem Grund werden Kompressionsstrümpfe im medizinischen Fachhandel auch am Besten kurz nach dem Aufstehen angemessen. Außerdem sollten die Strümpfe direkt nach dem Aufstehen angezogen werden.

Um größtmögliche Wirkung zu erzielen muss der Kompressionsdruck des Strumpfes am Krankheitsbild ausgerichtet sein und darf nicht überall am Bein gleich hoch sein. Wie beim Verband auch, ist der Druck des Kompressionsstrumpfes an der Fessel am stärksten und nimmt nach oben in Richtung Herz ab. Unterhalb des Knies darf er höchstens 70 Prozent, am Oberschenkel sogar nur noch 40 Prozent betragen. Dies beschleunigt den Blutrückfluss zum Herzen und die Blutzirkulation im Bein wird spürbar verbessert.

Damit die Strümpfe diesen Anforderungen gerecht werden können, gibt es sie in unterschiedlichsten Größen und Längen (Kniestrumpf, Halbschenkelstrumpf, Oberschenkelstrumpf, Strumpfhose etc.).

Wer entscheidet?

Quelle und genehmigt durch die OFA Bamberg GmbH